Am 29.01.19 habe alle Schüler*innen der IGS West über das neue Thema der Projektwoche abgestimmt. Als Netzwerkschule „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“ wird einmal jährlich eine Projektwoche mit dem Themenschwerpunkt durchgeführt. Um das Motto der Woche genauer zu definieren durften alle Menschen der Schule Themenvorschläge abgeben. Daran haben sich einzelne Lehrkräfte, die SV, die Jugendhilfe und die AG Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage beteiligt. Die Arbeitsgruppe für die Projektwoche und die SV haben anschließend die Themen gebündelt und 5 Vorschläge für die Wahl ausgesucht. Am 29.01.19 wurden immer zwei Jahrgänge in die Aula eingeladen und die Themen wurden auf der Bühne per Präsentation erläutert. Im Anschluss fand die Wahl statt.

Zeitgleich durften alle Lehrkräfte und Mitarbeiter*innen der Schulgemeinde ihre Stimme im Lehrer*innenzimmer abgeben.

Das aufwändige Verfahren wurde bewusst gewählt, um die Projektwochenteilnehmer*innen ihre Themen selbst auswählen zu lassen und die Projektwoche zu ihrer Woche zu machen.

 

Zur Wahl standen folgende Themen:

  • Heimat
  • Alltagsrassismus
  • VVV - Verantwortlichkeit, Verständnis, Verbindlichkeit
  • Nationen
  • Macht (der) Sprache

Bei einer denkbar knappen Wahl wurden die Themen „Heimat“ und „Macht (der) Sprache“ jeweils mit 33 % gewählt. Daher hat sich die Planungsgruppe entschlossen eine Stichwahl durchzuführen. Nach einem langen Prozess steht es nun fest:

 

Das Thema der Projektwoche lautet Heimat!

Am 18.09.18 hat die Schulsprecher*innen Wahl an der IGS West stattgefunden. 

Die Kandidat*innen haben sich jedem Jahrgang in der Aula vorgestellt und Fragen beantwortet. Anschließend wurde in vier Wahlräumen die geheime Wahl durchgeführt. 

Die Klassensprecher*innen der 7c (Maja und Azad) und 7d (Mehmet und Vanessa) haben zusammen mit der FSJ-Mitarbeiterin Marina, als Wahlhelfer agiert. 

Die Wahl wurde von den SV Lehrer*innen Frau Pohlers und Herr Veit vorbereitet und beaufsichtigt. 

Das Ergebnis 

Chakir (10a)    : 56%

Elena (10b)     : 11%

Elia (10b)        : 19%

Moqim (10c)   : 11%

Ungültig: 3%

 

Unser Dank gilt den Kandidaten*innen Chakir (10a), Elena (10b), Elia (10b), Moqim (10c) für ihre Bereitschaft sich am Schulleben intensiv zu beteiligen.

Die vier Kandidaten*innen werden ab sofort die Aufgaben des SV-Vorstand übernehmen. 

Sicherlich habt ihr mitbekommen, was in den letzten Tagen in Chemnitz passiert ist und wie der Tod von Daniel H. derzeit von rechten Gruppierungen instrumentalisiert wird.

Dies finden wir mehr als erschreckend! Das Konzert #wirsindmehr in Chemnitz war ein erster wichtiger Schritt sich zu solidarisieren und ein Zeichen gegen jegliche Form von Diskriminierung und Rassismus zu setzen.

Hieran haben wir als Schulgemeinschaft der IGS-West schon angeknüpft.

 

Setzt auch Ihr ein Zeichen und verbreitet unseren Aufruf fleißig weiter…frei nach dem Motto: Kreide raus und los! 

Lasst uns aufstehen & uns für eine weltoffene Gesellschaft einsetzen!

 

Wenn ihr auch ein Foto gemacht habt, schickt uns euer Ergebnis zu! Sendet einfach eine Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

 

P.S.: Hier noch einmal der Zeitungsartikel der Frankfurter Rundschau zum Nachlesen http://www.fr.de/frankfurt/stadtteile/frankfurt-west/reaktion-auf-rechte-gewalt-schueler-protest-in-frankfurt-gegen-fremdenfeindlichkeit-a-1577995  (Stand: 07.09.2018)

 

 
Im Rahmen der gelben Woche "Menschenrechte" haben einige Schüler und Schülerinnen gebacken und gekocht.  Die Einnahmen aus dem Pausenverkauf wurden an die UNICEF gespendet. Zur Übergabe haben die Schüler und Schülerinnen in Begleitung von Herrn Veit und Frau Ünal die UNICEF Stelle in Frankfurt am Main besucht und die Spende in Höhe von über 300 Euro übergeben. 

Seit dem Sommer 2016 ist die IGS West ein Teil des europaweiten Netzwerks „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage". Die letzte Schulwoche vor den Ferien war von einer mitreißenden Projektwoche geprägt. Die Projektwoche trägt dazu bei, dass eine wertschätzende Atmosphäre in der Schule vorliegt und kein Platz für jegliche Formen der Diskriminierung geboten wird.

Der Lernort Schule hat sich für externe Angebote geöffnet und innerhalb der Schule wurden die Klassen und Jahrgänge kräftig durcheinander gemischt. In neuen, altersgemischten Gruppen fanden so über 28 Workshops für 500 Schüler*innen statt. Alle Lehrkräfte boten Workshops zum Thema „Menschenrechte“ an. Unter der federführenden organisatorischen Leitung der Jugendhilfe (Caritasverband Frankfurt e.V.) wurde: die WM unter die Lupe genommen, Malala kennengelernt, mit Matondo gerappt, mit der Jugendkoordination der Polizei couragiert eingegriffen, genäht, fotografiert, über sexuelle Selbstbestimmung debattiert, Sitzgelegenheiten für den Dialog gebaut, durchgepowert für Respekt mit Jugendhilfe Respekt Training, Essen für die Unicef-Spendenaktion gekocht und verkauft, Kunstproteste organisiert und und und....

Eine tägliche Projektwochenzeitung sorgte für den Informationsaustausch zwischen den vielen Gruppen. Die Amnesty-International-Student*innengruppe der Goethe-Universität Frankfurt hat uns besucht, Workshops begleitet und uns finanziell unterstützt.

 

Wir danken allen Lehrer*innen und externen Workshopleiter*innen für ihr beeindruckendes persönliches Engagement.

 

 

 

Fotos sagen mehr als Worte... in diesem Sinne schaut euch die Fotogalerie der Projektwoche an!

 

 

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