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Freitag, 19. April 2016
8:30 Uhr – 10.00 Uhr
IGS-West
Palleskestraße 20, 65929 Frankfurt am Main
Stadtteil: Höchst

Der Bioethik-Kurs des Jahrgangs 10 von Frau Walter, befasste sich in den vergangenen Wochen mit dem Thema Künstliche Intelligenz (KI) & Robotik.  Es ging um die Frage: Was ist eigentlich KI und welchen Bezug hat diese zu Robotik?

Passend dazu wurden Schüler aus den  Jahrgängen 7-10 und die Bembelbots Fußballmannschaft der Goethe-Universität, die zusammen mit ihrem Trainer Herrn Andreas Fürtig zu Besuch war, in die Aula eingeladen zu einem Kurzvortrag. Zu Beginn wurde die Bedeutung des Begriffs von Künstlicher Intelligenz erklärt, um dann in einem zweiten Schritt das Bestreben der Forschung nach vollautmatisierten Lebensformen zu erläutern.Was ist eigentlich der Sinn von Robotern, die Menschen helfen oder ersetzen können?

Zur Mitte des Vortrages hin erklärte Hr. Fürtig anschaulich, was die Bembelbots sind und was sie machen? Dabei wurde schnell klar, sie sind eine Fußballmannschaft, die als Roboter darauf programmiert sind, Fußball gegen andere Robotermannschaften derselben technischen Art weltweit  um den Robocup zu spielen. Solche Matches werden auf Spielfeldern ausgetragen, die 5x9 Meter groß sind und von einem menschlichen Schiedrichter geleitet werden.

Zum Ende hin zeigte uns der Referent, wie eine Programmierung eines Roboter funktioniert und wie schwierig diese sein kann. Zwei der zentralen Schwierigkeiten dieser Programmierung sind bspw. der Geradeauslauf und vor allem das Aufstehen des Roboters nach einem Foul.

Zum Abschluss gab es eine interessante Fragerunde, die deutlich zeigt, dass der Vortrag den Schülern gefallen hat.

Im Link finden sie weiter Informationen zum Thema Bembelbots Fußballmannschaft

 

Liebe Leserinnen und Leser,
wir sind zwei Schülerinnen, die derzeit die 10 Klasse besuchen.
Seit Anfang des Schuljahres nehmen wir an dem WPU-Kurs „Bioethik“ bei Frau Walter teil, bei dem wir uns mit dem Thema ,, Flüchtlinge“ mit der Fragestellung ,,Wie kann man Flüchtlinge in die Gesellschaft einbinden? “ beschäftigen. Erstmals haben wir uns mit dem Thema auseinander gesetzt, indem wir uns informiert haben, wer als Flüchtling zu uns kommt und warum sie überhaupt aus ihren Heimatländern geflüchtet sind.
Seit einigen Monaten haben wir an der IGS West eine Intensiv-Klasse, in der teilweise Flüchtlinge sind und der andere Teil aus anderweitigen Ländern besteht. Da wir uns intensiv mit unserer Fragestellung beschäftigt haben, haben wir sofort Kontakt aufgenommenen.
Wir kamen auf die Idee ein Projekt mit der IK zu starten und haben mit Ihnen ein Kennenlern-Treffen vereinbart um somit das Vertrauen zwischen uns und Ihnen zu verschaffen. Nach mehrmaligen Treffen mit der IK haben wir ein Termin für ein Back-Projekt vereinbart, um sie näher kennenzulernen, ihnen Freude bereiten zu können und vor allem sie willkommen zu heißen.
Letztendlich sind wir am 15.03.2016 zum Pizza-Backen mit der IK gekommen, worüber wir uns sehr freuten.
Am Vormittag sind wir mit der IK und ihrem Lehrer Herr Frerichs die Zutaten für die Pizzen einkaufen gegangen. Dort haben sie sehr viele neue deutsche Begriffe gelernt.
Zu Beginn wurden die Küchenregeln besprochen. Daraufhin haben sich 5 Gruppen, die jeweils aus 4 Personen bestanden zusammen gefunden und sich jeweils an eine Kochnischen gestellt. Als jeder beschäftigt war seine Pizzen zu belegen und Leart  (Ein Schüler unseres WPU-Kurses) ihnen etwas zur Hilfe kam, entpuppte sich Zhengiz sich als super Helfer fürs schneiden.
Als die Pizzen endlich im Backofen waren, haben wir uns ein kleines bisschen um die Ordnung gekümmert und den Tisch gedeckt, dabei haben wir uns unterhalten und viel zusammen gelacht. Nach dem Essen haben wir alles zusammen geräumt, geputzt und in Ordnung gebracht, wobei wir uns sehr amüsiert haben.
Wir haben uns ein paar Wochen danach nochmal mit der IK auseinander gesetzt, wie sie den Tag insbesondere wahrgenommen haben. Dabei kam als Ergebnis raus, dass der größte Teil von ihnen, sehr viel Spaß hatte, viele neue Dinge und Wörter dazu gelernt haben und einige wie z.B. Khaldia jetzt selbständig zu Hause Pizza backen können. Es gab auch zwei Schülerinnen, die gesagt haben, dass sie den Tag nicht so gut fanden, weil sie keine Pizza mögen, es ihnen aber trotzdem viel gebracht hat dran teilzunehmen.
Uns persönlich hat dieser Tag mit der Klasse sehr viel Freude und Spaß bereitet, da wir einerseits viel über einzelne Schüler erfahren haben und andererseits an dem Tag sehr viel lachten.
In naher Zukunft möchten wir mit der I.K. und einigen anderen Schülern aus Klasse 7,8,9 und 10 ein Fußballtunier in der großen Pause veranstalten. Das soll bewirken, dass sich die Schüler der IK besser in unsere Schule integrieren können und dass sie neue Schüler kennenlernen können, die sie vielleicht noch nicht kennen.
Wir wollten uns noch rechtherzlich bei Frau Walter für die Unterstützung und die Beihilfe für das Projekt und bei Herr Frerichs, dass er uns das Alles ermöglicht hat, da er uns betreut und viel dazu beigetragen hat und selbstverständlich auch bei der IK für den schönen Tag, den wir gemeinsam verbrachten.

Amal & Angela

Wir orientieren uns an dem, was Kinder und Jugendliche stark macht! 

Reportage aus der Zukunftswerkstatt der IGS-West 2026

Das Kollegium der IGS-West hat sich am 26.1.2016 mutig auf die Reise in die Zukunft gemacht (schon das Datum hat eine Zahlenmagie!). Wahrscheinlich wussten einige der Kolleginnen und Kollegen gar nicht, wie ihnen geschah, als sie plötzlich in der Zeitreisenkabine saßen und im Jahre 2026 ausgespuckt wurden. Der Auftrag, mit dem sie gereist waren und der in zusammengewürfelten Gruppen gelöst werden sollte, konnte schreibend, knetend, malend oder einfach in einer Art Collage umgesetzt werden: Die verschiedenen Arbeitsgruppen (sechs insgesamt) sollten ihre Traumschule entwerfen. Und das taten sie auch auf sehr individuelle Weise. Es gab aber durchaus auch Verbindendes und Ähnliches unter den Ergebnissen.

Zunächst einmal war verblüffend, wie viele Gruppen die Noten abschaffen mochten und stattdessen sich lieber die Mühe und Arbeit schriftlicher Beurteilungen machen wollten, weil Kinder und Jugendliche so differenzierter in ihrer Lernentwicklung beschrieben werden könnten. Besonders die Arbeits- und Sozialverhaltensnoten, die im Jahre 2016 immer noch in Ziffernnoten auf dem Zeugnis standen, weil man bis dahin einfach noch nicht dazu gekommen war, sie in eine adäquatere Beurteilungsform zu gießen, waren bei allen Kolleginnen und Kollegen unbeliebt und würden ersetzt durch ein Beiblatt mit Text. Ebenfalls mehrfach entworfen wurden die Lernhäuser mit heterogenen Altersgruppen (5-7/ 8-10), die bereits schon einmal im Schuljahr 2014-2015 heftig diskutiert worden waren und die offenbar durch den Umzug und die vielen anderen Dinge, die ein Kollegium an einer lebendigen Schule zu bewältigen hat, wieder etwas in Vergessenheit geraten waren. Die jahrgangsgemischten Lerngruppen tauchten in drei Gruppen wieder auf. Einige wollten gar die Altersmischung ausweiten und die Schule um eine Grundstufe erweitern.

Auch die Rolle der Lehrerinnen und Lehrer hatte sich in der Vorstellung der Lehrkräfte deutlich gewandelt. Durch die Präsenzzeit könnten Lehrkräfte mehr Zeit mit Kindern und Jugendlichen verbringen, die nicht allein dem Unterricht, sondern auch der Beratung, des sozialen Miteinanders und der Kommunikation grundsätzlich gewidmet wäre. Eine solche Zeit wäre in gewisser Weise eine gemeinsame Zeit, in der Beurteilung keine Rolle spielen würde. Dieses neue Rollenverständnis oder erweiterte Rollenverständnis würde noch unterstützt werden dadurch, dass es gemeinsame Lebensräume gäbe, die verantwortungsvoll miteinander gestaltet werden müssten:
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Im Garten, mit Bienen, Hühnern, Schafen und Rindern müssten alle mitanpacken und die Selbstversorgung an der Schule garantieren. Energie in Form von Strom würde durch gemeinsames Strampeln generiert werden und die Schülerinnen und Schüler würden bei Jugend forscht immer neue Bauweisen und Energiespartechniken entwickeln dürfen. Lernen würde also stärker in Handlungszusammenhängen, die durch Projektphasen oder Werkstätten ermöglicht würden, stattfinden als im Jahre 2016 und weniger in Fächern. Die Kinder und Jugendlichen würden selbst Kurse anbieten und hülfen sich in vielfältigen peer-group-Lernsituationen. Ein Café wird von ihnen in Eigenverantwortung betrieben, sie übernähmen Verantwortung für die Angebote an ihrer Schule, weil die Lehrerinnen und Lehrer ihnen etwas zutrauten und weil die demokratische Mitbestimmung ernst genommen würde. Manch einer dachte dabei an Summerhill!

Die Lernräume wären individualisiert: Es gäbe gemütliche Sitzecken und verschiedene Räume, in denen anregendes Material läge. So könnten noch stärker als heute individuelle Interessen der Kinder und Jugendlichen angeregt und eingebracht werden. In Hängematten könnten alle zwischendurch ausspannen und ausruhen. Die individuellen Lernwege würden nicht mehr an standardisierten E- und G-Niveaus gemessen, sondern an einem Schrittweise-Modell des Lernzuwachses. Heute nennt man es Kompetenzmodell, in der Zukunft ist es wohl eher ein Lernfortschrittsmodell.

Der Schulbau wäre diesen Bedürfnissen des handelnden und forschenden Lernens angepasst: Die Fachräume sind echte Fachräume mit Material, das man benutzen und ausprobieren darf. Wer Mathe machen möchte, ginge in den Matheraum, wer sich mit Sprachen oder Literatur beschäftigen möchte, würde in einen Raum gehen, in dem Literatur oder Sprachen wohnen.
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Überhaupt die Schüler: Es würde keine Haupt-, Real-, Gymnasial- und Lernhilfeschüler mehr geben, sondern schlicht Kinder und Jugendliche, die etwas lernen und mit den Erwachsenen erleben sollten und wollten. Denn welcher Heranwachsende würde sich eine Reise über die Alpen, einen Aufenthalt auf dem Bauernhof, auf Zypern oder auf Grönland entgehen lassen, wenn es zum Curriculum der Schule gehört, ab dem achten Schuljahr einmal im Jahr mindestens vier Wochen weg zu sein! Die Zusammenlegung der Fächer zu Projekten, Vorhaben und kleinen Herausforderungen haben viele Kolleginnen und Kollegen an der IGS-West offenkundig bereits erprobt und nun – im Jahre 2026 - traute man sich mehr zu. Die mitgereisten Schülerinnen und Schüler waren begeistert. Eine andere Gruppe beschäftigt sich mit Fragen, die es auch 2026 noch zu lösen gilt. Wie Gemeinsamkeit hergestellt wird, war für sie offenbar auch dann noch eine wichtige Frage.

Vielleicht kann man einige Diskussionen in den Gruppen mit dem Satz einer Lehrkraft zusammenfassen: „Wir orientieren uns an dem, was Menschen stark macht!“ Die Schule muss dafür ein offenes Haus sein, in dem viele Experten arbeiten, die nicht Lehrer sind, sondern Tischler, Bauern, Künstler und etwas anbieten für Kinder und Jugendliche, aber auch für Lehrkräfte, die ihren Horizont erweitern möchten. Wenn Erwachsene unterschiedlicher Professionen zusammenarbeiten, dann kann daraus wohl Gutes erwachsen. Denn das wurde sehr deutlich auf dieser Reise, die meisten Kolleginnen und Kollegen der IGS-West möchten dazulernen, etwas verändern und auch grundsätzlich anders machen. Die Stimmen der Veränderung waren deutlich und klar, so klar, dass sie auch nach der Reise zurück in das Jahr 2016 noch nachhalten.

Die Reise zurück in die Gegenwart fiel einigen nicht leicht.

Man wünscht der Schule, dass der Schwung, der Mut zur und die Lust auf Schulentwicklung und –veränderung in Richtung Zukunft noch etwas anhält – mindestens bis 2026.

Mitgereiste Journalistinnen und Journalisten: Antje Gollnow, Felix Holzapfel, Monika Stoll-Schneider, Laura Walter; Endredaktion: Susanne Gölitzer

Am 14.12.2015 fand der diesjährige Vorlesewettbewerb in der Aula der IGS-West stat.  An dem Wettbewerb haben teilgenommen: Lahja(6a), Raul(6b), Nina(6c)und Giuseppe(6d). In der Jury saßen: Melissa, Leyla, Frau Nacro, Herr Müller und Frau Hain.

Bei Lahja ging es um kleine Einbrecher in einen Klaviergeschäft. Bei Raul ging es um eine Mutprobe zur Aufnahme in die Krokodielbande.  Bei Nina ging es um ein Mädchen das heraufindet, dass ihre Freundin eine Mörderin ist. Bei Giuseppe ging es um Langeweile und wie man sie loswird.

Das Treppchen: Vierter Platz: Raul, Dritter Platz: Lahja, Zweiter Platz: Giuseppe und die Gewinnerin ist Nina. Sie wird die Schule beim Stadtentscheid vertreten.

Hier mein Interview mit Frau Hain: „Den Lesewettbewerb gibt es über 20 Jahre. Bucher verlieren die Bedeutung, doch ich hoffe dass sie nicht aussterben. Es passiert nicht oft dass man sich in einen Buch verliert.“  

Von Julia(6a)

Die Kinder der Herausforderung AG haben an einem hilfreichen, phantastischen und spektakulären Projekt teilgenommen. Es ging um eine Sammelaktion von der Organisation Young  Caritas, die Unterhosen für Flüchtlinge sammelten. Die AG hat mitgeholfen, indem wir Leute vor dem C&A an der Konstabler Wache angesprochen haben. Wir haben sie gebeten Unterwäsche für Flüchtlinge zu kaufen. Dabei war auch ein Team des Hessischen Rundfunks und die Frankfurter Rundschau anwesend. Insgesamt haben wir Über 100 Artikel gesammelt.

Wie fanden wir das?
Wir fanden es toll, auch wenn wir manchmal blöde Absagen von Passanten bekommen haben. Wir hätten nicht gedacht, dass so viele Sachen gespendet würden.

Was empfanden wir dabei?
Freude, Unbehaglichkeit, Behaglichkeit und Coolness.

Kyara, Maya und Anna aus der Klasse 8A

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