Unsere Herausforderung

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Am 22.4. besuchte die Intensivklasse der IGS West einen kostenlosen Workshop im DAM (Deutsches Architekturmuseum) am Museumsufer. Wir waren mit zwei Lehrern (Frau Marianov und Herrn Frerichs) und vierzehn SchülerInnen angereist und

hatten viel Spaß - auch mit dem sehr netten und flexiblen Workshopleiter Jorma Foth. Nach einer kurzen Führung durch die Ausstellung, die eine reiche Ausbeute an neuen Wörtern brachte, ging es dann in die Werkstatt.  Dort baute die IK1 der IGS West die den zweithöchsten, wenn nicht gar höchsten(!)  Turm aller bisher teilnehmenden Klassen. Herr Foth war begeistert von der Tatkraft unserer SchülerInnen, die sich mit der Zeit in einen wahren Bau- und Bastelrausch steigerten.

Um 14 Uhr haben wir uns dann erschöpft, aber stolz wieder auf den Rückweg gemacht. Wer sich beeilt, kann unseren Turm vielleicht noch im Untergeschoss des DAM besichtigen ..... 

Am Donnerstag, den 14.4., hat die Intensivklasse der IK1 mit Frau El Ouazghari und Herrn Frerichs im Rahmen des "Together Frankfurt" Programms des Lions Club für Flüchtlinge und Migranten einen Tagesausflug nach Gelnhausen und auf die Ronneburg unternommen. Zuerst stand eine Führung durch die Stadt Gelnhausen auf dem Programm. Der Stadtführerin ist es schnell gelungen, sich auf die Intensivklasse einzustellen und bald war sie nur noch damit beschäftigt, die auf sie einprasselnden Fragen zu Stadt, Land und Leuten zu beantworten. In der mehr als verdienten Mitttagspause gab es leckere Pizza, gebacken von den SchülerInnen der Montessorischule in Gelnhausen. Am Nachmittag ging es dann auf die Ronneburg. Hier fanden vor allem der 90 Meter tiefe Brunnen, die Pfauen (Wem gelingt es zuerst, eine Feder auszurupfen, ohne dass die Lehrer es merken ....) und sämtliche mittelalterlichen Gegenstände von Folterinstumenten bis zur Kücheneinrichtung Beachtung. Die Hexe, die uns durch die Burg führte, bot einiges an schauspielerischer Kompetenz und Extrovertiertheit, so dass auch von der Seite für Unterhaltung gesorgt war.

Begleitet wurden wir die ganze Zeit, in Gelnhausen wie auf der Ronneburg, von sehr freundlichen und auch sehr orts- und sachkundigen älteren Herren und Damen vom Lions Club. Auch mit ihnen war der Kontakt sehr entspannt und bereichernd -  für SchülerInnen wie LehrerInnen! Hier gilt unser Dank insbesondere noch einmal Herrn Kircher und seiner Frau, die uns die ganze Zeit über prima und sehr geduldig betreut haben! 

Wir machen es anders!

Um die handwerklichen Fähigkeiten unserer Schülerinnen und Schüler einschätzen zu können, lassen wir sie Nistkästen bauen. Dabei müssen sie verschiedene Werkzeuge benutzen und nach 90 Minuten ist das Heim für die Vögel im Höchster Stadtpark fertig gebaut. Der Nabu unterstützt uns beim Aufhängen der Nistkästen.

Nach langen Vorbereitungen war es endlich soweit! Dieter David Seuthe, der Autor des diesjährigen Bücherfestivals, „Frankfurt liest ein Buch“, kam zu uns an die IGS-West. Die Aula war vorbereitet, die Beleuchtung, das Stehpult, die Mikrophone und Tische, alles stand bereit. Die Plakate der Lesung und Blumen schmückten den Raum, als auch die Ausstellung zum Nationalsozialismus des Höchster Geschichtsvereins.

Herr Seuthe wurde von dem Schulleiter, Herrn Müller, Frau Hein, Organisatorin der Lesung, Frau Nacro, Mitarbeiterin des Mediathekteams und von Finn und Luis aus dem 8. Jahrgang empfangen. Finn würde während der Lesung ein Stück von Lodovico Einaudi spielen.

Die Lesung begann pünktlich um 11.00 Uhr. Es waren ca. 250 Schülerinnen und Schüler anwesend und Kolleginnen und Kollegen der jeweiligen Jahrgänge 5-10.

 

Herr Müller begrüßte Herrn Seuthe und alle Anwesenden, auch die Mitglieder des Fördervereins, des Geschichtsvereins und alle Schülerinnen und Schüler. Im Anschluss führte Frau Hein in die Thematik des Romans „Frankfurt verboten“ ein und stellte Herrn Seuthe dem Publikum vor: 

 

Herrn Seuthes Erstlingswerk erzählt die Geschichte einer jungen, jüdischen Pianistin, die nach Hitlers Machtergreifung nicht auftreten darf, keine Konzerte geben darf und um ihre große Liebe kämpfen muss, denn sie liebt einen Arier. Die siebenjährige Zeitspanne des Romans ist in ca. drei Teile geteilt, vor der Machtergreifung Hitlers, die Zeit um 1933, die Machtergreifung Hitlers und die Zeit nach der Machtergreifung Hitlers. Elise, die Protagonistin, durchlebt, wie andere jüdische Figuren im Roman, diese drei Zeiten zunächst mit der Hoffnung, das wird schon nicht passieren, dann mit der Erkenntnis, das kann doch nicht sein, dass Hitler und die Nazis an die Macht kommen und schließlich durchlebt Elise eine tiefe Traurigkeit, Verzweiflung und Ohnmacht aufgrund der Ereignisse nach 1933. Der Roman endet 1936, als Elise die Flucht nach Neuseeland gelingt. Sie verlässt das Nazideutschland ohne ihre große Liebe Max.
Herr Seuthe ist in Nordrhein-Westfalen geboren. Sein von Bildung und liberalen Werten geprägtes Elternhaus lehrte ihn, dass Bildung und Lernen für ein freies, unabhängiges Leben von Bedeutung sind. Schon im Kindesalter hatte er Lust, Geschichten zu erzählen. Er arbeitet als Psychotherapeut in einer Suchtklinik in der Nähe von Höchst.
Mit seinem fiktiven Roman ist es ihm gelungen, die inneren Welten der Personen aufzuzeigen, der Leser kann jede Persönlichkeitsstruktur in dieser damaligen Zeit nachvollziehen und nachempfinden. Für ihn war es wichtig, die folgende Botschaft dem Leser mitzuteilen: Man muss sich an die Wahrheit halten, um aus der Geschichte zu lernen.

Nun kam Finn, ein begabter, musischer Schüler, der ein Stück von Lodovico Einaudi auf dem Flügel darbot. Alle hörten begeistert und berührt dem Klavierspiel zu, es zauberte eine Atmosphäre in den Raum, der sich niemand entziehen konnte und zu einer weiteren Botschaft aus Seuthes Roman passte:

Musiker sind wie Zauberer, die aus Schwingungen der Luft das Schwingen der Herzen machen können.

Nach den Einführungen und dem musikalischen Beitrag begann die Lesung, die drei Textteile umfasste: Szenen des Romans für verbotene Liebe, verbotenes Leben und verbotene Heimat zeigten den Schülerinnen und Schülern, als auch allen Anwesenden, dass der derzeitige Roman, der zum Bücherfest in diesem Jahr ausgewählt wurde, durchaus auch aktuelle Bezüge aufzuweisen hatte. Alle folgten aufmerksam der Lesung und nach ca. 40 Minuten konnten die Schülerinnen und Schüler ihre Fragen an Herrn Seuthe richten. So entstand ein intensives Gespräch mit dem Autor. Schülerinnen und Schüler aus allen Jahrgängen stellten mutig und interessiert ihre Fragen und am Ende konnte Herr Seuthe die mitgebrachten Bücher signieren und noch weitere Schülerfragen beantworten.

Wir danken Herrn Seuthe für diese wunderbare Lesung und auch Finn, der diese Lesung mit seinem Klavierspiel verzaubert hat. Wir freuen uns auf weitere kulturelle Veranstaltungen.

 

Monika Hein

Freitag, 19. April 2016
8:30 Uhr – 10.00 Uhr
IGS-West
Palleskestraße 20, 65929 Frankfurt am Main
Stadtteil: Höchst

Der Bioethik-Kurs des Jahrgangs 10 von Frau Walter, befasste sich in den vergangenen Wochen mit dem Thema Künstliche Intelligenz (KI) & Robotik.  Es ging um die Frage: Was ist eigentlich KI und welchen Bezug hat diese zu Robotik?

Passend dazu wurden Schüler aus den  Jahrgängen 7-10 und die Bembelbots Fußballmannschaft der Goethe-Universität, die zusammen mit ihrem Trainer Herrn Andreas Fürtig zu Besuch war, in die Aula eingeladen zu einem Kurzvortrag. Zu Beginn wurde die Bedeutung des Begriffs von Künstlicher Intelligenz erklärt, um dann in einem zweiten Schritt das Bestreben der Forschung nach vollautmatisierten Lebensformen zu erläutern.Was ist eigentlich der Sinn von Robotern, die Menschen helfen oder ersetzen können?

Zur Mitte des Vortrages hin erklärte Hr. Fürtig anschaulich, was die Bembelbots sind und was sie machen? Dabei wurde schnell klar, sie sind eine Fußballmannschaft, die als Roboter darauf programmiert sind, Fußball gegen andere Robotermannschaften derselben technischen Art weltweit  um den Robocup zu spielen. Solche Matches werden auf Spielfeldern ausgetragen, die 5x9 Meter groß sind und von einem menschlichen Schiedrichter geleitet werden.

Zum Ende hin zeigte uns der Referent, wie eine Programmierung eines Roboter funktioniert und wie schwierig diese sein kann. Zwei der zentralen Schwierigkeiten dieser Programmierung sind bspw. der Geradeauslauf und vor allem das Aufstehen des Roboters nach einem Foul.

Zum Abschluss gab es eine interessante Fragerunde, die deutlich zeigt, dass der Vortrag den Schülern gefallen hat.

Im Link finden sie weiter Informationen zum Thema Bembelbots Fußballmannschaft

 

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