Hand in Hand: Goethe-Uni & IGS-West

Unter dem Motto „Get-Together“ trafen sich am 14.05.2019 um 14:30 einzelne Lehramtsstudenten der Goethe-Universität mit einigen Schüler*innen der IGS-West am Westend-Campus.

Die Schüler*innen stellten, sozusagen als „Gastgeber“, den Studenten ihre Projekte vor, damit diese sich für die Begleitung eines bestimmten Projekts entscheiden konnten. Den Rahmen für die Projekte gibt die IGS-West vor, wobei dieser relativ locker sitzt und nur voraussetzt, dass die Schüler*innen im August für ca. zwei Wochen die Stadt Frankfurt verlassen und von Zuhause fernbleiben, nach Möglichkeit auch über Nacht. Dabei ist dies nur eine von einer ganzen Palette an „Herausforderungen“ (unter diesem Namen laufen die Projekte passenderweise) denen die Schüler*innen sich stellen müssen. Die Schüler*innen haben ferner ein knappbemessenes Budget von 10€ pro Tag. Dieses muss für alle entstehenden Kosten, wie Essen/Trinken, Unterkunft und eventuelle Bus- und Bahnfahrten etc. genügen. Die Schüler*innen müssen also auch gut haushalten und somit auch in finanzieller Hinsicht Eigenverantwortung übernehmen. Die Studenten sind einzig und allein als Kontrollinstanz und nicht als Entscheidungsorgan vorgesehen. Lediglich wenn die Schüler*innen sich in gefahrenträchtige Situationen begeben sollte eingegriffen werden.

Die zehn Projekte Umfassen folgende Vorhaben: Drei der Projektgruppen planen ihren Aufenthalt auf einem Bauernhof. Eine Schülerin der 8a erzählt, wie sie schon mehrere Bewerbungen abgesendet haben und noch die Antworten abwarten.

Eine Andere berichtet wie sie und ihre Freundin drei Tage lang telefoniert haben bis sie endlich eine Zusage hatten. Sie werden nun beide gegen Nahrung und Unterkunft auf einem Bauernhof in Bremen arbeiten. Die Recherche und Organisation haben die beiden Schülerinnen vollkommen eigenständig betrieben. Sie werden nun den Regionalexpress nach Bremen nutzen da der ICE und die Busverbindungen, wie sie herausgefunden haben: „viel teurer sind“. Die beiden äußern, dass es ihr persönliches Ziel sei ihre ersten Erfahrungen mit dem Landleben zu sammeln und in Kontakt mit den Tieren zu kommen. Darüber hinaus haben sie vor, der Gastgeberfamilie beim Kochen zu helfen.

Zwei andere Schüler wollen mit Hilfe einer App ein Jump-and-Run-Spiel entwickeln. Die beiden mussten allerdings, wie sie schildern, zunächst die Lehrer mit „guten Argumenten“ von ihrem Projekt „überzeugen“. Auch diese vorbereitenden/planerischen Maßnahmen fallen wohl unter das Projektthema „Herausforderung“.

Die übrigen sechs Schüler*innengruppen befinden sich in der Planung von Fahrradtouren an die unterschiedlichsten Orte, darunter: Büsum, am Rhein entlang zum Bodensee (2 Gruppen), Berlin (2 Gruppen) und München. Die 80 – 100Km die teilweise täglich zu bewältigen sein werden, werden für viele gewiss eine weitere Hürde darstellen, die es zu überwinden gilt.

Ganz zu schweigen vom schweren Gepäck, darunter: Zelte, Kleidung, Flickzeug, Gaskocher, Nahrung usw. das selbstverständlich auch eigenständig zusammengestellt und „geschultert“ werden wird.

Die Studenten haben nachdem sie die Projektinhalte der Schüler*innen vermittelt bekommen haben, den Raum verlassen um sich darüber einig zu werden welche Projekte von wem begleitet werden. Glücklicherweise wurde bis zum Ende des Treffens um ca. 15:45 für jede Gruppe ein Begleiter gefunden. Die Begleiter haben mit den Schüler*innen ihre Kontaktdaten ausgetauscht um für Rücksprache zur Verfügung zu stehen.

Wir wünschen den Schüler*innen weiterhin viel Erfolg bei der Planung & Organisation und für August eine spannende und erfahrungsreiche Projektzeit.

 

 

Information

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Palleskestraße 20
65929 Frankfurt am Main

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Telefon: 069 - 212 47087
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